Werwolf SchwarzeTräne
Charakterbeschreibung
Abenddämmerung
( Vor langer Zeit ereignete sich diese Geschichte, selbst die Erzähler sind sich nicht sicher ob sie sich wirklich so zugetragen hat, doch noch heute zollt man der Geschichte und dem Dämon seinen Tribut.)
Schwarze Träne erwachte von ihrer Schlafstätte, die Nacht war hereingebrochen, die Wärme der Sonne wich der kühlen Nachtluft. Sie hatte den ganzen Tag über geschlafen und war erst jetzt vom heulen des Wolfes erwacht. Sie erhob sich vom ihrer Schlafstätte, nur mit einen kurzen Wollhemd bekleidet und wandte sich dem Fenster zu. Während sie den Mond betrachtete kühlte ihr Körper merklich ab und sie beschloß sich erst einmal anzukleiden. Sie streifte die ledernen Hosen und ein frisches Wollhemd über und öffnete die Tür zur Wohnstädte, das herunter gebrannte Feuer, welches noch schwach glühte, verriet ihr, das die anderen Familienmitglieder erst kurz zuvor zu Bett gegangen waren. Anders als sie, lebten sie im Licht der Sonne, etwas was sie nicht konnte. Ihre Augen waren so empfindlich, das die Strahlen der Sonne sie blenden würden, ihr Körper brannte förmlich von innen heraus, wenn sie in die Sonne trat. Sie war normal aufgewachsen und hatte als Kind nie Probleme mit dem Sonnenlicht. Doch an ihrem zwölften Lebensjahr kam der Bruch mit dieser Lebensweise. Das Licht blendete sie und schmerzte in ihren Augen. Es ging soweit, das sie im grellen Sonnenlicht nichts mehr sah und selbst durch die geschlossenen Lider schmerzte das Licht. Ihr Körperfell, welches immer so hell war, wie das der anderen Menschen wurde ständig dunkler, bis es in einer pech schwarzen Farbe endete. So änderte sich ihr Lebensrythmus. Sie schlief nun am Tag und wachte in der Nacht. Meist waren einige Mitglieder ihrer Familie nachts wach und unterhielten sich mit ihr. Heute nacht waren aber alle schon in den Betten. Der Winter würde bald kommen und es gab so viel zu tun, das alle schon früh zu Bett gingen. Aber daran war sie gewohnt, im Winter wenn es wenig zu tun gab, waren dafür alle, bis auf die kleineren Kinder, wach und es war dann so, als würde sie ein normales Leben führen. Aber ihre Veränderung ging weiter, sie begann die Dunkelheit in sich aufzunehmen. Ihre Augen gewöhnten sich an die Dunkelheit und auch alle anderen ihrer Sinne schärften sich mehr und mehr. Ihr Geruchssinn, ihr Gehör, es war fast so, als würde ihr Körper sich an die Dunkelheit anpassen. Sie fühlte sich mehr und mehr als Kind der Nacht. Während sie den Mond in all seiner Pracht betrachtete, bemerkte sie, das sich das Heulen des Wolfes mehr und mehr näherte. Das war neu, das Heulen der Wölfe hatte sie schon öfter gehört, doch nie hatte es sich dem Haus so genähert. Das war merkwürdig und da sie nie zu den ängstlichen gehörte, streifte sie sich den ledernen Mantel über und trat aus dem Haus. Das Heulen des Wolfes war wieder näher gekommen. Langsam, noch zaghaft, trat sie in den Wald, doch bald von einer inneren Stimme weiter dazu gezwungen tiefer in den Wald zu gehen. Nach etwas mehr als einer Stunde trat sie auf eine Lichtung. Meter hohe Bäume umgaben sie, in der Mitte war ein Stein, fast so wie ein Altar zu sehen. Langsam trat sie näher. Wie auf ein bestimmtes Kommando begannen die Wölfe zu heulen. Nicht von einer Seite, nein von allen Seiten. Ihre Schatten waren zu sehen. Wie sie unruhig umher strichen. Schwarze Träne bekam es mit der Angst zu tun. Allein im Wald mit Wölfen umgeben. Doch die Wölfe näherten sich der Lichtung nicht. Fast so als würde sie ein unbekannter Befehl davon fernhalten. Sie näherte sich dem Stein, langsam beruhigten sich ihre Nerven, es schien keine Gefahr von diesem Ort oder den Wölfen auszugehen. Sie setzte sich auf den Stein und wartete. Etwas würde passieren, da war sie sich sicher. Nach ein paar Minuten betrat ein Wolf die Lichtung. Es war kein gewöhnlicher Wolf, er war größer als alle anderen und hatte ein dichtes graues Fell von der selben Farbe wie sie selber es jetzt trug. Es war eine majestätische Gestalt, der über sein Rudel herrschte, dennoch zeugte sein Verhalten von einer großen Demut gegenüber Schwarzer Träne, sein Schwanz war zwischen seinen Hinterbeinen eingeklemmt. Nur langsam kroch er näher zu ihr, seltsamer weise verspürte sie nicht die geringste Angst, auch als der Wolf nur ein paar Zentimeter von ihr entfernt war und an ihrer Hand roch. Er leckte diese kurz und sprang auf. Schnell verschwand er im Wald und als Schwarze Träne sich über das Verhalten des Tieres noch wunderte, merkte sie das der Stein auf dem sie saß, merklich wärmer wurde. Bald war er so heiß das sie nicht mehr darauf sitzen konnte und auch als sie einige Meter davon entfernt war, spürte sie noch die Hitze die davon ausging. Kaum merklich stiegen Rauchschwaden von dem Stein auf, dann stärker, doch sie stiegen nicht in den Himmel, sondern formten eine Gestalt. Ein Abbild von Doyle, dem Wolfsdämon entstand und eine strenge Stimme sprach zu ihr. ?Ich bin Doyole, nenne mich Gott oder Dämon, doch ich herrsche über die Wölfe. Ihr Menschen seid ebenso teil der Natur, welche auch die Wölfe sind und doch versucht ihr alles um sie zu vertreiben oder zu töten. Dies muß ein Ende haben. Dich habe ich ausersehen, meinen Willen zu verkünden. Du sollst meine Shamanin werden.?
Die Schwaden wurden nun dünner und flossen auf Schwarze Träne zu, um spielten ihren Körper. Sie spürte die Wärme und die Macht die darin lagen und nur zu gern nahm sie diese an. Sie atmete die Schwaden ein und ihr Körper nahmen sie mit jeder Pore auf. Sie spürte eine starke Macht und eine enge Verbundenheit zu den Wölfen. Sie würde das Sprachrohr der Wölfe werden, ihre Vertreterin in dieser Welt. Eine Schamanin des Wolfs Blood Deluxe Clan. Sie kehrte nicht mehr nach Hause zurück, sie spürte das sie dort nicht mehr hingehörte, die Wälder waren nun ihr Zuhause, die Wölfe ihre neue Familie. Sie spürte keine Trauer, nur eine Aufgabe.
Das Wolfsorakel
Dies ist der Anfang...
mit dem schlafenden Wolf wird alles beginnen...
ich bin der Erste - mir folgt der Eine, der - welcher alles weiß...
der Eine, welcher keine Angst kennt...
der Eine, welcher die richtigen Fragen zu stellen weiß...
der Eine, welcher wach träumt...
In den Träumen spreche ich zu den Menschen,
in ihren Träumen erreiche ich ihr Herz,
in ihren Träumen offenbare ich ihnen die Zukunft,
in ihren Träumen zeige ich ihnen ihr Schicksal,
in ihren Träumen wird wahr - was ich erdacht...
Der erste Traum
Ich sah eine Heimstatt der Vampiere, groß und gewaltig,
und ich sah Vampiere, viele Vampiere und es ging ihnen gut,
und ich sah eine Welle, eine große Welle, eine Edbebenwelle.
Die riß alles fort und die Erde hob und senkte sich
und plötzlich sackte alles in sich zusammen und die Häuser,
die Menschen und alles andere auf Erden viel in eine Tiefe,
eine bodenlose Tiefe und die Erde war wuest und leer,
ein Trümmerhaufen, ein Grab, kalt und staubig.
Niemand entkam diesem Chaos bis auf den Einen,
dessen Augen geschlossen sind und doch ist er wach...
Der zweite Traum
Ich sah einen Mächtigen von einst, einen Redner, einen Dämon,
ich sah ihn stehen im Wald und er redete mit gewaltiger Stimme,
ich sah ihn stehen und reden, doch niemand hörte ihn,
niemand sah ihn und er war allein.
Ich sah den Mächtigen stehen auf einem Baumstumpf,
auf dem Stumpf einer Eiche, einer mächtigen Eiche
und im Stumpf waren Runen eingegraben,
mächtige Zeichen, alte Zeichen, Runenmacht!
Ich sah den Mächtigen dort stehen und reden
und sein eigen Blut floß auf den Stumpf der Eiche
und als der Stumpf bedeckt war mit dem Blut, verschwand er.
Doch dort wo er eben noch gewesen war, floss alles ueber vor Licht,
eine Macht war hier - am Stumpf des Baumes
gewaltig und unnahbar,
reines Licht und übervolle Kraft - wunderbar...
Der dritte Traum
Ich sah ein Kind geboren werden -
mit einem goldenen und einem blauen Auge.
Ich sah es aufwachsen im Herzen einer großen Stadt,
mit Macht ausgestattet die Zeit zu dehnen.
Ich sah das Kind aufwachsen ohne Angst,
doch man trachtet ihm nach dem Leben.
Ich sah die Macht des Kindes - zu krümmen den Raum,
zu verändern was unveränderbar scheint.
Ich sah die Zeit die kommt,
um dem, der nun geboren - Platz zu geben.
Ich sah die Kräfte rebellieren in Zorn und Haß,
doch war, ist und wird seine Kraft grenzenlos sein.
Ich sah den der mir folgt -
Mit ihm kommt die Veränderung,
mit ihm erhebt sich die Welt,
mit ihm allein durchschreitest Du das Tor.
Der vierte Traum
Einen Berg sah ich - einen Berg am Rande einer Stadt.
Bewohnt war er in alter Zeit durch eine Macht,
doch diese Macht war vertrieben und zerstört.
Nun ersteht diese Macht wieder in neuem Glanz,
nimmt Besitz von diesem alten Berg und wohnt wieder dort.
Ich sehe drei Helden - sie sind die Träger dereinst und heute,
denn in Ihnen selbst ist die Macht verborgen.
Nur wer gute Augen hat, sieht tief in Ihnen den Brunnen.
Bedrohlich für die Einen, lieblich für die Anderen,
gräßlich für jene, aufopfernd für welch` auch immer...
Die Zeit ist reif, das Heim bereitet,
die Aussicht nimmt ihren wandel.
Sie kommt schnell herbei,
sie ist schon nah,
fast ist Sie da,
spürbar
nah
Der fünfte Traum
Ich sah einen Wolf sitzen auf einem Thron,
der Thron war ein gebrochener Altarstein -
und eine Wasserquelle schoß zu beiden Seiten hervor.
Der Ort war eine ehemalige Kirche,
und das Wasser floß wie ein Fluß aus ihr heraus.
Bäume wuchsen in der Kirche,
und es war wie ein kleiner Wald in ihr.
Doch vor dem Wolf war die Erde aufgerissen,
und Flammen und Glut schienen herauf.
Teile des Wassers zerstoben hier zu Dampf,
und es schien als wäre das Leben allgegenwärtig.
Doch der Wolf sprach kein Wort,
denn war er mehr als nur Wolf,
war mehr als er schien,
war König,
war ER.
Der sechste Traum
Ich sah ein Haus am Waldesrand,
bewohnt von uralter Macht und Kraft.
Ich sah weiße Lilien dort wachsen und gedeihn,
und alte Bäume rings umher.
Ich sah einen Fluß in der Nähe des Hauses,
kraftvoll und rein war des Wassers Macht hier.
Ich sah den Bewohner des Hauses,
sah ihn auf seinem Land.
Älter als man denkt ist er - war er - wird er sein,
er ist Quintessenz und Schicksal.
Ich sprach zu ihm und fragte nach vielen Dingen,
doch die Antworten waren anders als erwartet.
Die Realität ist eine Auffassungsfrage,
ist eine Interpretation einer Möglichkeit.
Ich sehe viele Wege - mögliche - wahrscheinliche -
schreckliche - schöne - ausweglose - wunderbare -
grausame - häßliche - einfache - komplizierte -
. . .
Der sechste Traum
Ich sah ein Haus am Waldesrand,
bewohnt von uralter Macht und Kraft.
Ich sah weiße Lilien dort wachsen und gedeihn,
und alte Bäume rings umher.
Ich sah einen Fluß in der Nähe des Hauses,
kraftvoll und rein war des Wassers Macht hier.
Ich sah den Bewohner des Hauses,
sah ihn auf seinem Land.
Älter als man denkt ist er - war er - wird er sein,
er ist Quintessenz und Schicksal.
Ich sprach zu ihm und fragte nach vielen Dingen,
doch die Antworten waren anders als erwartet.
Die Realität ist eine Auffassungsfrage,
ist eine Interpretation einer Möglichkeit.
Ich sehe viele Wege - mögliche - wahrscheinliche -
schreckliche - schöne - ausweglose - wunderbare -
grausame - häßliche - einfache - komplizierte -
. . .
Der siebte Traum
Ich fühle eine Macht heraufsteigen,
eine alte Macht - sehr alt - sehr zielgerichtet.
Ich sehe es , ich weiß was sie will,
einem Stahlband gleich - legt es sich um den Hals.
schrecklich schön - wie der Morgen,
grausam und samten - wie die Nacht.
Ich sehe ein Kind - es spielt,
es ist nur ein Spiel, doch grausam verkehrt.
Der Brunnen versiegt,
achte darauf wem der Brunnen gehört!
Das Licht nimmt ab,
achte darauf wem das Licht gehört!
Das Korn wächst nicht,
achte darauf wem das Korn gehört!
Dein Haus ist schadhaft,
achte darauf wem das Haus gehört!
Dein Leben verrinnt,
achte darauf wem Dein Leben gehört!
Fürchte mich, denn wenn die Augen ich öffne
wird alles offenbar - den ich bin das Orakel
und meine Gedanken sind so stark wie Spinnenweben
du entkommst ihnen nicht...
Wenn der Mond
in seiner ganzen Fülle
am Himmel steht,
erwacht es,
mein wahres Ich,
denn dann ist
Jagdzeit.
Ich spüre,
wie ich mich verändere,
wie sich meine Sinne schärfen,
ich höre dich,
rieche dich,
lange bevor
ich dich sehe.
Hier,
versteckt im Schatten,
warte ich auf dich,
dein Herzschlag
ist mir schon so nah,
und diesmal
gibt es kein Entkommen.
Ich spüre deine Angst,
noch ist die Dunkelheit
dir nicht vertraut,
und du eilst
von Laterne
zu Laterne,
direkt auf mich zu.
Nur noch ein paar Meter,
dann gehörst du mir,
ein Sprung,
ein Biss,
und ich bin
nicht mehr
allein.
Und ich weiß,
wenn der Mond
in seiner ganzen Fülle
am Himmel steht,
das nächste Mal,
werden wir gemeinsam jagen
für immer und ewig...
( Vor langer Zeit ereignete sich diese Geschichte, selbst die Erzähler sind sich nicht sicher ob sie sich wirklich so zugetragen hat, doch noch heute zollt man der Geschichte und dem Dämon seinen Tribut.)
Schwarze Träne erwachte von ihrer Schlafstätte, die Nacht war hereingebrochen, die Wärme der Sonne wich der kühlen Nachtluft. Sie hatte den ganzen Tag über geschlafen und war erst jetzt vom heulen des Wolfes erwacht. Sie erhob sich vom ihrer Schlafstätte, nur mit einen kurzen Wollhemd bekleidet und wandte sich dem Fenster zu. Während sie den Mond betrachtete kühlte ihr Körper merklich ab und sie beschloß sich erst einmal anzukleiden. Sie streifte die ledernen Hosen und ein frisches Wollhemd über und öffnete die Tür zur Wohnstädte, das herunter gebrannte Feuer, welches noch schwach glühte, verriet ihr, das die anderen Familienmitglieder erst kurz zuvor zu Bett gegangen waren. Anders als sie, lebten sie im Licht der Sonne, etwas was sie nicht konnte. Ihre Augen waren so empfindlich, das die Strahlen der Sonne sie blenden würden, ihr Körper brannte förmlich von innen heraus, wenn sie in die Sonne trat. Sie war normal aufgewachsen und hatte als Kind nie Probleme mit dem Sonnenlicht. Doch an ihrem zwölften Lebensjahr kam der Bruch mit dieser Lebensweise. Das Licht blendete sie und schmerzte in ihren Augen. Es ging soweit, das sie im grellen Sonnenlicht nichts mehr sah und selbst durch die geschlossenen Lider schmerzte das Licht. Ihr Körperfell, welches immer so hell war, wie das der anderen Menschen wurde ständig dunkler, bis es in einer pech schwarzen Farbe endete. So änderte sich ihr Lebensrythmus. Sie schlief nun am Tag und wachte in der Nacht. Meist waren einige Mitglieder ihrer Familie nachts wach und unterhielten sich mit ihr. Heute nacht waren aber alle schon in den Betten. Der Winter würde bald kommen und es gab so viel zu tun, das alle schon früh zu Bett gingen. Aber daran war sie gewohnt, im Winter wenn es wenig zu tun gab, waren dafür alle, bis auf die kleineren Kinder, wach und es war dann so, als würde sie ein normales Leben führen. Aber ihre Veränderung ging weiter, sie begann die Dunkelheit in sich aufzunehmen. Ihre Augen gewöhnten sich an die Dunkelheit und auch alle anderen ihrer Sinne schärften sich mehr und mehr. Ihr Geruchssinn, ihr Gehör, es war fast so, als würde ihr Körper sich an die Dunkelheit anpassen. Sie fühlte sich mehr und mehr als Kind der Nacht. Während sie den Mond in all seiner Pracht betrachtete, bemerkte sie, das sich das Heulen des Wolfes mehr und mehr näherte. Das war neu, das Heulen der Wölfe hatte sie schon öfter gehört, doch nie hatte es sich dem Haus so genähert. Das war merkwürdig und da sie nie zu den ängstlichen gehörte, streifte sie sich den ledernen Mantel über und trat aus dem Haus. Das Heulen des Wolfes war wieder näher gekommen. Langsam, noch zaghaft, trat sie in den Wald, doch bald von einer inneren Stimme weiter dazu gezwungen tiefer in den Wald zu gehen. Nach etwas mehr als einer Stunde trat sie auf eine Lichtung. Meter hohe Bäume umgaben sie, in der Mitte war ein Stein, fast so wie ein Altar zu sehen. Langsam trat sie näher. Wie auf ein bestimmtes Kommando begannen die Wölfe zu heulen. Nicht von einer Seite, nein von allen Seiten. Ihre Schatten waren zu sehen. Wie sie unruhig umher strichen. Schwarze Träne bekam es mit der Angst zu tun. Allein im Wald mit Wölfen umgeben. Doch die Wölfe näherten sich der Lichtung nicht. Fast so als würde sie ein unbekannter Befehl davon fernhalten. Sie näherte sich dem Stein, langsam beruhigten sich ihre Nerven, es schien keine Gefahr von diesem Ort oder den Wölfen auszugehen. Sie setzte sich auf den Stein und wartete. Etwas würde passieren, da war sie sich sicher. Nach ein paar Minuten betrat ein Wolf die Lichtung. Es war kein gewöhnlicher Wolf, er war größer als alle anderen und hatte ein dichtes graues Fell von der selben Farbe wie sie selber es jetzt trug. Es war eine majestätische Gestalt, der über sein Rudel herrschte, dennoch zeugte sein Verhalten von einer großen Demut gegenüber Schwarzer Träne, sein Schwanz war zwischen seinen Hinterbeinen eingeklemmt. Nur langsam kroch er näher zu ihr, seltsamer weise verspürte sie nicht die geringste Angst, auch als der Wolf nur ein paar Zentimeter von ihr entfernt war und an ihrer Hand roch. Er leckte diese kurz und sprang auf. Schnell verschwand er im Wald und als Schwarze Träne sich über das Verhalten des Tieres noch wunderte, merkte sie das der Stein auf dem sie saß, merklich wärmer wurde. Bald war er so heiß das sie nicht mehr darauf sitzen konnte und auch als sie einige Meter davon entfernt war, spürte sie noch die Hitze die davon ausging. Kaum merklich stiegen Rauchschwaden von dem Stein auf, dann stärker, doch sie stiegen nicht in den Himmel, sondern formten eine Gestalt. Ein Abbild von Doyle, dem Wolfsdämon entstand und eine strenge Stimme sprach zu ihr. ?Ich bin Doyole, nenne mich Gott oder Dämon, doch ich herrsche über die Wölfe. Ihr Menschen seid ebenso teil der Natur, welche auch die Wölfe sind und doch versucht ihr alles um sie zu vertreiben oder zu töten. Dies muß ein Ende haben. Dich habe ich ausersehen, meinen Willen zu verkünden. Du sollst meine Shamanin werden.?
Die Schwaden wurden nun dünner und flossen auf Schwarze Träne zu, um spielten ihren Körper. Sie spürte die Wärme und die Macht die darin lagen und nur zu gern nahm sie diese an. Sie atmete die Schwaden ein und ihr Körper nahmen sie mit jeder Pore auf. Sie spürte eine starke Macht und eine enge Verbundenheit zu den Wölfen. Sie würde das Sprachrohr der Wölfe werden, ihre Vertreterin in dieser Welt. Eine Schamanin des Wolfs Blood Deluxe Clan. Sie kehrte nicht mehr nach Hause zurück, sie spürte das sie dort nicht mehr hingehörte, die Wälder waren nun ihr Zuhause, die Wölfe ihre neue Familie. Sie spürte keine Trauer, nur eine Aufgabe.
Das Wolfsorakel
Dies ist der Anfang...
mit dem schlafenden Wolf wird alles beginnen...
ich bin der Erste - mir folgt der Eine, der - welcher alles weiß...
der Eine, welcher keine Angst kennt...
der Eine, welcher die richtigen Fragen zu stellen weiß...
der Eine, welcher wach träumt...
In den Träumen spreche ich zu den Menschen,
in ihren Träumen erreiche ich ihr Herz,
in ihren Träumen offenbare ich ihnen die Zukunft,
in ihren Träumen zeige ich ihnen ihr Schicksal,
in ihren Träumen wird wahr - was ich erdacht...
Der erste Traum
Ich sah eine Heimstatt der Vampiere, groß und gewaltig,
und ich sah Vampiere, viele Vampiere und es ging ihnen gut,
und ich sah eine Welle, eine große Welle, eine Edbebenwelle.
Die riß alles fort und die Erde hob und senkte sich
und plötzlich sackte alles in sich zusammen und die Häuser,
die Menschen und alles andere auf Erden viel in eine Tiefe,
eine bodenlose Tiefe und die Erde war wuest und leer,
ein Trümmerhaufen, ein Grab, kalt und staubig.
Niemand entkam diesem Chaos bis auf den Einen,
dessen Augen geschlossen sind und doch ist er wach...
Der zweite Traum
Ich sah einen Mächtigen von einst, einen Redner, einen Dämon,
ich sah ihn stehen im Wald und er redete mit gewaltiger Stimme,
ich sah ihn stehen und reden, doch niemand hörte ihn,
niemand sah ihn und er war allein.
Ich sah den Mächtigen stehen auf einem Baumstumpf,
auf dem Stumpf einer Eiche, einer mächtigen Eiche
und im Stumpf waren Runen eingegraben,
mächtige Zeichen, alte Zeichen, Runenmacht!
Ich sah den Mächtigen dort stehen und reden
und sein eigen Blut floß auf den Stumpf der Eiche
und als der Stumpf bedeckt war mit dem Blut, verschwand er.
Doch dort wo er eben noch gewesen war, floss alles ueber vor Licht,
eine Macht war hier - am Stumpf des Baumes
gewaltig und unnahbar,
reines Licht und übervolle Kraft - wunderbar...
Der dritte Traum
Ich sah ein Kind geboren werden -
mit einem goldenen und einem blauen Auge.
Ich sah es aufwachsen im Herzen einer großen Stadt,
mit Macht ausgestattet die Zeit zu dehnen.
Ich sah das Kind aufwachsen ohne Angst,
doch man trachtet ihm nach dem Leben.
Ich sah die Macht des Kindes - zu krümmen den Raum,
zu verändern was unveränderbar scheint.
Ich sah die Zeit die kommt,
um dem, der nun geboren - Platz zu geben.
Ich sah die Kräfte rebellieren in Zorn und Haß,
doch war, ist und wird seine Kraft grenzenlos sein.
Ich sah den der mir folgt -
Mit ihm kommt die Veränderung,
mit ihm erhebt sich die Welt,
mit ihm allein durchschreitest Du das Tor.
Der vierte Traum
Einen Berg sah ich - einen Berg am Rande einer Stadt.
Bewohnt war er in alter Zeit durch eine Macht,
doch diese Macht war vertrieben und zerstört.
Nun ersteht diese Macht wieder in neuem Glanz,
nimmt Besitz von diesem alten Berg und wohnt wieder dort.
Ich sehe drei Helden - sie sind die Träger dereinst und heute,
denn in Ihnen selbst ist die Macht verborgen.
Nur wer gute Augen hat, sieht tief in Ihnen den Brunnen.
Bedrohlich für die Einen, lieblich für die Anderen,
gräßlich für jene, aufopfernd für welch` auch immer...
Die Zeit ist reif, das Heim bereitet,
die Aussicht nimmt ihren wandel.
Sie kommt schnell herbei,
sie ist schon nah,
fast ist Sie da,
spürbar
nah
Der fünfte Traum
Ich sah einen Wolf sitzen auf einem Thron,
der Thron war ein gebrochener Altarstein -
und eine Wasserquelle schoß zu beiden Seiten hervor.
Der Ort war eine ehemalige Kirche,
und das Wasser floß wie ein Fluß aus ihr heraus.
Bäume wuchsen in der Kirche,
und es war wie ein kleiner Wald in ihr.
Doch vor dem Wolf war die Erde aufgerissen,
und Flammen und Glut schienen herauf.
Teile des Wassers zerstoben hier zu Dampf,
und es schien als wäre das Leben allgegenwärtig.
Doch der Wolf sprach kein Wort,
denn war er mehr als nur Wolf,
war mehr als er schien,
war König,
war ER.
Der sechste Traum
Ich sah ein Haus am Waldesrand,
bewohnt von uralter Macht und Kraft.
Ich sah weiße Lilien dort wachsen und gedeihn,
und alte Bäume rings umher.
Ich sah einen Fluß in der Nähe des Hauses,
kraftvoll und rein war des Wassers Macht hier.
Ich sah den Bewohner des Hauses,
sah ihn auf seinem Land.
Älter als man denkt ist er - war er - wird er sein,
er ist Quintessenz und Schicksal.
Ich sprach zu ihm und fragte nach vielen Dingen,
doch die Antworten waren anders als erwartet.
Die Realität ist eine Auffassungsfrage,
ist eine Interpretation einer Möglichkeit.
Ich sehe viele Wege - mögliche - wahrscheinliche -
schreckliche - schöne - ausweglose - wunderbare -
grausame - häßliche - einfache - komplizierte -
. . .
Der sechste Traum
Ich sah ein Haus am Waldesrand,
bewohnt von uralter Macht und Kraft.
Ich sah weiße Lilien dort wachsen und gedeihn,
und alte Bäume rings umher.
Ich sah einen Fluß in der Nähe des Hauses,
kraftvoll und rein war des Wassers Macht hier.
Ich sah den Bewohner des Hauses,
sah ihn auf seinem Land.
Älter als man denkt ist er - war er - wird er sein,
er ist Quintessenz und Schicksal.
Ich sprach zu ihm und fragte nach vielen Dingen,
doch die Antworten waren anders als erwartet.
Die Realität ist eine Auffassungsfrage,
ist eine Interpretation einer Möglichkeit.
Ich sehe viele Wege - mögliche - wahrscheinliche -
schreckliche - schöne - ausweglose - wunderbare -
grausame - häßliche - einfache - komplizierte -
. . .
Der siebte Traum
Ich fühle eine Macht heraufsteigen,
eine alte Macht - sehr alt - sehr zielgerichtet.
Ich sehe es , ich weiß was sie will,
einem Stahlband gleich - legt es sich um den Hals.
schrecklich schön - wie der Morgen,
grausam und samten - wie die Nacht.
Ich sehe ein Kind - es spielt,
es ist nur ein Spiel, doch grausam verkehrt.
Der Brunnen versiegt,
achte darauf wem der Brunnen gehört!
Das Licht nimmt ab,
achte darauf wem das Licht gehört!
Das Korn wächst nicht,
achte darauf wem das Korn gehört!
Dein Haus ist schadhaft,
achte darauf wem das Haus gehört!
Dein Leben verrinnt,
achte darauf wem Dein Leben gehört!
Fürchte mich, denn wenn die Augen ich öffne
wird alles offenbar - den ich bin das Orakel
und meine Gedanken sind so stark wie Spinnenweben
du entkommst ihnen nicht...
Wenn der Mond
in seiner ganzen Fülle
am Himmel steht,
erwacht es,
mein wahres Ich,
denn dann ist
Jagdzeit.
Ich spüre,
wie ich mich verändere,
wie sich meine Sinne schärfen,
ich höre dich,
rieche dich,
lange bevor
ich dich sehe.
Hier,
versteckt im Schatten,
warte ich auf dich,
dein Herzschlag
ist mir schon so nah,
und diesmal
gibt es kein Entkommen.
Ich spüre deine Angst,
noch ist die Dunkelheit
dir nicht vertraut,
und du eilst
von Laterne
zu Laterne,
direkt auf mich zu.
Nur noch ein paar Meter,
dann gehörst du mir,
ein Sprung,
ein Biss,
und ich bin
nicht mehr
allein.
Und ich weiß,
wenn der Mond
in seiner ganzen Fülle
am Himmel steht,
das nächste Mal,
werden wir gemeinsam jagen
für immer und ewig...
Statistik
| Beute insgesamt: | 73.845,97 Kilo Fleisch |
| Opfer gebissen (Link): | 50 |
| Kämpfe: | 1334 |
| Siege: | 83 |
| Niederlagen: | 1251 |
| Unentschieden: | 0 |
| Erbeutetes Gold: | ~ 2.000,00 ![]() |
| Verlorenes Gold: | ~ 25.000,00 ![]() |
| Trefferpunkte verteilt: | 12602.61 |
| Trefferpunkte eingesteckt: | 231713.45 |
Die Eigenschaftswerte von SchwarzeTräne:
| Charakterlevel: | Stufe 24 |
| Stärke: | ![]() (38) |
| Verteidigung: | ![]() (34) |
| Gewandtheit: | ![]() (34) |
| Ausdauer: | ![]() (34) |
| Geschicklichkeit: | ![]() (33) |
| Erfahrung: | ![]() (3039|2880) |
Die Urahnenstatistik von SchwarzeTräne
| Angetretene Prüfungen: | 0 |
| Bestandene Prüfungen: | 0 |
| Gescheiterte Prüfungen: | 0 |
Wächter von SchwarzeTräne
| Wächterart: | Hund |
| Wächtername: | Mara |
| Angriff: | ![]() (9) |
| Verteidigung: | ![]() (9) |
| Ausdauer: | ![]() (9) |
Profildaten
| Geschlecht: | weiblich |
| Alter: | 21-25 Jahre |
| Wohnort: | Zell Mosel |
| ICQ-Nummer: | --- |
| MSN Messenger: | mara101103@web.de |
| Yahoo Messenger: | --- |
| AIM-Name: | --- |
| Jabber ID | --- |
| Skype ID | --- |
Arena
SchwarzeTräne hat noch keinen Arenarang erreicht.
SchwarzeTräne hat bisher 5 Werwölfe erschaffen:
| junkie | Stufe 4 | Beute 1399 Kilo Fleisch |
| Raziel2710 | Stufe 3 | Beute 581.3 Kilo Fleisch |
| DBS_Tron | Stufe 1 | Beute 0 Kilo Fleisch |
| nosferatuman | Stufe 1 | Beute 0 Kilo Fleisch |
| Toter999 | Stufe 1 | Beute 0 Kilo Fleisch |


(38)
(3039|2880)