Vampir [=WdD=] XioN
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Wurde von [7] TrippelX am 20.09.2005 um 00:55:24 Uhr erschaffen
Charakterbeschreibung




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„Non Confundar in Eternum… Ich werde nicht zugrunde gehen in dieser Ewigkeit.“

Gestatten: XioN, Königin des Schmerzes und geheime Herrscherin der Nacht...
Nicht zu vegessen: Mitglied des Chaostrios



Death is our future!

Meine Gefährten und Beschützer auf dunklen Wegen: Was wäre ich bloß ohne euch? ;)

[=WdD=] OneWingedAngel



Greift mich an und er 'besucht' euch! Und das ist keine Drohung, sondern ein Versprechen!

[=WdD=] nie_ko


Gilt ebenso, also pisst mir lieber nicht ans Bein!

In dem Sinne, Carpe Noctem meine Lieben...

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„Das älteste und stärkste Gefühl des Menschen ist die Furcht, und die älteste und stärkste Furcht ist die Furcht vor dem Unbekannten.“

Manchmal ist nur ein kleiner Augenblick nötig und die Welt, in der man lebt und die man zu kennen glaubt, ist mit einem Mal nicht mehr dieselbe. Wie recht dieses Sprichwort doch hat.

Ich weiß nicht was schlimmer ist. Ob ich diese Geschichte wirklich erlebt habe oder mein Verstand fähig ist, sich solche Dinge auszudenken. Alles begann 1865 in Paris. Die Nacht war kühl und ich bog gerade auf die Place Montmartre ein, als ich ein seltsames Geräusch hörte. Ich erstarrte, versuchte in der Dunkelheit fernab der Straßenlampen etwas zu erkennen, doch die Dunkelheit hielt sich wie ein erstickender Schleier vor meinem Gesicht. Mein Weg führte mich weiter, vorbei an stinkenden Mülltonnen und kläffenden Hunden, und plötzlich als hätte ich es geahnt, legte sich mir eine eiskalte Hand vor den Mund. Ich wollte schreien, doch kein Laut drang über meine Lippen. ‚Psst... Ich würde an deiner Stelle schweigen bewahren, sonst werden wir beide es bereuen. Also meine Liebe, sei still und ich verspreche dir, dass ich dir nichts tun werde. So wahr ich hier stehe...“ Ich erstarrte in diesem eisernen Griff, doch irgendwie fühlte ich mich seltsam zu dem Fremden hingezogen. Ich nickte wild und spürte wie seine eisigen Finger sich von meinem Mund lösten. Ein Luftzug streifte mich und der Atem des Fremden schlug mir ins Gesicht. Sekunden später leuchtete ein Feuerzeug auf, und erhellte ein Gesicht, einer Maske gleich... Regungslos und kalt wie aus Marmor geschnitzt. Braunes, leicht lockiges Haar umrahmte es und fiel sanft auf die Schultern. Das leuchtende Augenpaar das mir entgegenblickte, hatte eine endlose Leere in sich, und doch lag Weisheit in ihm verborgen. Ich war gefesselt von der Magie dieses Augenblickes und der Anziehungskraft dieses unheimlichen Fremden. Er strahlte eine Aura aus, die förmlich nicht mehr menschlich war. „Wir sind hier nicht sicher. Folge mir mein Kind.“

Ich war misstrauisch. Was wollte er von mir? Auch wenn ich den Drang verspürte, einfach die Beine in die Hand zu nehmen und davonzulaufen, merkte ich, wie sich die unsichtbaren Fäden des Fremden um mein Herz legten und meinen Verstand vernebelten. Willenlos folgte ich ihm, von der Schönheit der Nacht betört, die gleichzeitig einen Schauer über meinen Rücken jagte. Er führte mich durch dunkle Gassen, immer geschickt selbst dem winzigsten Lichtschimmer ausweichend, bis wir irgendwann vor den Toren eines alten Friedhofes standen. „Möchtest du die Ewigkeit erleben? Willst du wissen wie es ist, wenn alles um dich herum altert und stirbt, du hingegen für immer jung sein wirst?“ Ich antwortete nicht, sondern blickte schweigend in seine kalten Augen, die grau wie der Abendhimmel waren, und in denen sich keinerlei Leidenschaft regte. „Komm, ich führe dich zu meines gleichen. Es wird dir gefallen, da bin ich mir ganz sicher.“ Er streckte mir seine Hand entgegen, und nur widerwillig ergriff ich sie und folgte ihm durch die Tore in mein Verhängnis. In dieser Nacht hat er mich zu einem der seinen gemacht. Einem Geschöpf der Nacht. Mein sterbliches Leben dem Ende geweiht, doch einem unsterblichen gewichen. Auf ewig verdammt. Gottlos, gefürchtet von den Menschen ziehe ich durch die Länder, nach Gleichgesinnten suchend, denn ich bin Xion, Herrscherin der Nacht, Königin des Schmerzes, Vollbringerin der Ewigkeit. Und niemand wird mich brechen. Wie lange ist es her dass ich mir den Sonnenaufgang angesehen habe? Wie viele Monde sind vergangen wo ich die kalte Leidenschaft eines sich windenden Körpers gespürt habe? Mich lebendig gefühlt habe? Ich weiß es nicht mehr. So viele Jahre, dass ich mich nicht mal mehr daran erinnern kann, wie mein sterblicher Name war. „Schmerz zeigt einem, dass man noch am Leben ist.“ dachte ich als ich in meine Hand biss und das Blut langsam aus der Wunde sickerte. Doch wieso spüre ich dann nichts wenn ich doch noch lebe? Ich leckte den roten Saft genüsslich ab und dann kannte ich meine Antwort. Die Welt um mich herum blühte wieder auf, und alles ergibt einen Sinn.

„Non Confundar in Eternum… Ich werde nicht zugrunde gehen in dieser Ewigkeit.“ Dies waren die Worte die immer und immer wieder flüsternd in dieser Nacht meiner Geburt als Kind der Finsternis über meine Lippen glitten. Jede Nacht. Jahr um Jahr. Man kann ebensogut zu tief als zu oberflächlich sein und vergessen, daß die Wahrheit nicht immer in einem tiefen Brunnen, sondern oft dicht vor unseren Augen liegt, und daß man durch ein allzu eifriges sich Verbohren in einen Gegenstand seinen Gedanken die Kraft nimmt.

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Beißend hetzt der Wind durch die kalte Nacht, treibt modernde Blätter vor sich her an diesem düsteren Ort.
Kalte Inschriften, in kalten Stein gemeißelt, die Last der Jahre ignorierend, ein Blick jenseits des Todes, ein Blick jenseits meiner Geburt, machen die Angst so vertraut. Die Glocken der Kapelle schlagen hell, singen ihr Jahrhunderte altes Lied, erbieten die letzte Ehre, und versprechen einem ertrunkenen Herz so viel.
Dort, wo Gesichter zu Fratzen werden und der Wahnsinn selbst die Schatten verschlingt, fliehen Wünsche in die Nacht, auf der Suche nach Hoffnung, teilen das Schicksal der hier liegenden und ziehen mit ihnen.
Blut und Fleisch als letzte Zuflucht bis hinunter aufs Gebein, Kraft und Schmerz, Vergangenheit und Zukunft an einem einzigen Ort, doch die Nacht ist trügerisch und die Sicherheit nur Schein denn sobald die Vergangenheit verklärt, beginnt sie zu sterben und raubt der Zukunft die Existenz. Wachet auf ihr Schlafenden, Tausende Geschichten in der Nacht, Tod ist vieles, nur nicht er selbst, die Schwärze als Trost, die Nacht als Heimat, die Dunkelheit als Verbündeten, denn erst wenn die Normalität endet, beginnt das Sein und haben die Engel endlich schwarze Flügel.
Statistik
Beute insgesamt: 168.966,90 Liter Blut
Opfer gebissen (Link): 15
Kämpfe: 1473
Siege: 895
Niederlagen: 578
Unentschieden: 0
Erbeutetes Gold: ~ 16.000,00 Gold
Verlorenes Gold: ~ 27.000,00 Gold
Trefferpunkte verteilt: 114137.11
Trefferpunkte eingesteckt: 196995.07
Die Eigenschaftswerte von [=WdD=] XioN:
Charakterlevel: Stufe 33
Stärke: (75)
Verteidigung: (72)
Gewandtheit: (69)
Ausdauer: (69)
Geschicklichkeit: (67)
Erfahrung: (5286|5445)
Die Urahnenstatistik von [=WdD=] XioN
Angetretene Prüfungen: 3
Bestandene Prüfungen: 2
Gescheiterte Prüfungen: 1
Wächter von [=WdD=] XioN
Bionischer Wolfshund
Wächterart: Bionischer Wolfshund
Wächtername: Bionischer Wolfshund
Angriff: (5)
Verteidigung: (5)
Ausdauer: (5)
Profildaten
Geschlecht: weiblich
Alter: 15-20 Jahre
Wohnort: Mephistopolis
ICQ-Nummer: nur auf Anfrage
MSN Messenger: nur auf Anfrage
Yahoo Messenger: ---
AIM-Name: ---
Jabber ID ---
Skype ID ---
Arena

[=WdD=] XioN hat noch keinen Arenarang erreicht.
 


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